Junge Pianisten: Antong Zou

Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen-Medingen

Event organiser: Bad Bevensen Marketing GmbH, Dahlenburger Str. 1, 29549 Bad Bevensen, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt.

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Antong Zou wurde 1998 in Berlin geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Er ist seit dem Wintersemester 17/18 Student in der Klasse von Prof. Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Als regelmäßiger Wettbewerbsteilnehmer von „Jugend musiziert“ kann Antong Zou auf diverse erste Preise auf Bundesebene und Sonderpreise, wie dem „WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster“, zurückblicken. Beim Internationalen Steinway-Wettbewerb wurde Antong Zou mit einem ersten Preis sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Er konzertierte bereits bei renommierten Festivals, u.a. beim Kissinger Sommer, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Brandenburgischen Sommerkonzerten und dem Internationalen Steinway Festival in Hamburg. Weitere Engagements führten ihn u.a in das Palais des Beaux-Arts Brüssel, Konzerthaus Berlin, in die Laeiszhalle Hamburg und Philharmonie Berlin. Solistisch konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Orchestre National de Belgique.
Musikalische Impulse erhielt Antong Zou u.a von Pascal Devoyon, Bernd Goetzke, Eldar Nebolsin, Ivry Gitlis und Menahem Pressler. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Location

Kloster Medingen
Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen-Medingen
Germany
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Ein ganz besonderes Kloster befindet sich in Bad Bevensen, einem Ort südlich von Lüneburg. Das Kloster St. Mauritius präsentiert sich als prachtvolles, barockes Schlossgebäude und ist mit seinen 14 Konventualinnen der größte evangelische Konvent Niedersachsens.

1228 wurde das Kloster hier von einem Zisterzienserlaienbruder und Nonnen gegründet und ist auch heute noch von seinem Konvent bewohnt. 1781 fielen die Gebäude einer Feuersbrunst zum Opfer und wurden, als einziger Neubau des Protestantismus in Norddeutschland, wieder errichtet. Kirche und Kloster wurden als architektonische Einheit konzipiert und erinnern deshalb eher an eine Schlossanlage, als an ein Frauenstift. Ungewöhnlich ist auch der Turm, der die spätbarocke Klosterkirche schmückt. Er wurde entgegen der zisterziensischen Regel erbaut, nach der Kirchen lediglich mit einem Dachreiter geschmückt werden dürfen.

Nicht nur das Kloster selbst ist ein wahres Kunststück, die Konventualinnen sind auch für die wertvollen Kunstschätze innerhalb der Klostermauern verantwortlich. Dazu zählen ein Krummstab von 1494 ebenso wie die vergoldete Reliquienstatue des Heiligen Mauritius, dem Namensgeber des Klosters und zahlreiche mittelalterliche Stücke. In den Sommermonaten findet hier regelmäßig der Musikalische Sommer statt, doch auch außerhalb dieser Veranstaltungen ist das Kloster ein beliebter Ort für klassische Konzerte und Kammermusik.