Özcan Cosar - Old school-Die Zukunft kann warten

Hafenstraße 2
78462 Konstanz

Event organiser: Culina GmbH & Co. KG, Seestraße 12, 88045 Friedrichshafen, Deutschland

Tickets

Tickets evtl. noch an der Abendkasse vorhanden.

Event info

Was juckt mich die Zukunft? Warum sich das Morgen ausmalen, bevor es da ist? Özcan Cosar, erfolgreicher Comedian, liebender Ehemann und hingebungsvoller Vater, lebt lieber im Heute und interessiert sich für das Vergangene. Und genau darum geht es auch in seinem neuen, inzwischen dritten Soloprogramm „Old School – Die Zukunft kann warten“.
Özcan blickt darin zurück auf seine Jugend als kultureller Zwitter, denn die vielen Erlebnisse und Geschichten in seinem Kopf müssen geteilt und erzählt werden. Also schlüpft er kurzerhand in die Rolle des leidenschaftlichen Breakdancers. In seiner Erinnerung hat er dem völkerverbindenden Hip-Hop viel zu verdanken. Unter anderem, dass er und seine Crew eine russische Straßen-Gang mit dem Verweis „Wir sind Breaker!“ in Schach hielten. Einer der finsteren, furchteinflößenden Russen feuerte daraufhin kurz und prägnant ein „Daaans!“ ab und die Haut der Jungs war gerettet!
Was Özcan darüber hinaus immer wieder bewegt, ist das Thema Anerkennung, zum Beispiel durch seinen Vater. Dieser hält Özcan bis heute für einen Arbeitslosen, der Witze verkauft. Allein aus diesem Umstand kreiert der vielbegabte Komiker brillante Szenerien und stellt sein Schauspieltalent unter Beweis: Blitzschnell switcht er hin und her zwischen der Figur des souverän-gestrengen Vaters und des respektvoll-demütigen Sohnes, der sich erst zu einem kleinen Sidekick hinreißen lässt, als es der Vater nicht mitbekommt. Auch erfährt das Publikum, welchen Traum Özcans Vater einst zugunsten seiner Kinder aufgab, was dieser allerdings – sehr zum Vergnügen des Publikums – nur mit den Worten kommentiert: „Mein Sohn, es hat sich gelohnt, aus deinen Schwestern ist was geworden!“
Nach so viel Lob wendet sich Özcan lieber Jahrhunderte zurückliegenden Ereignissen zu, mimt den türkischen Soldaten auf dem Vormarsch nach Wien, den Hofnarr des Königs, der leichtfüssig über die Bühne tänzelt und damit gehörig am Zwerchfell der Zuschauer zupft. Er stellt Leistungen und Errungenschaften anderer Nationen in den Mittelpunkt. Die bahnbrechenden Erfindungen der Deutschen etwa, darunter das Automobil und den Diesel. Oder die überragenden Fähigkeiten der Griechen, die quasi alles und jeden erfunden haben – auch, wie Özcan augenzwinkernd bemerkt, die Deutschen selbst! Dabei läuft sein Phantasiepotenzial zur Hochform auf und stellt historische Details auf den Kopf: So lässt er anstelle der Amerikaner, die Türken anno 1969 auf dem Mond landen. Wenn Özcan hier in die Rolle des NASA-Reporters aus Ankara oder gar in die des Astronauten Murak Armstrong schlüpft, bleibt kein Auge trocken!
Auch seine eigene türkische Hochzeit führt er in allen Ausschmückungen vor Augen. Wie er die komplexe, streng reglementierte Zehn-Punkte-Zeremonie auf der Bühne zum Besten gibt – von der ersten Brautwerbung über die Zusammenführung der Familien, Anpreisung des Bräutigams (nur der Vater hat das Wort) und Absicherung der Braut (aufgewogen in Gold, damit sie gegebenenfalls auch alleine zurecht kommt) bis zur endgültigen Vermählung – ist zum Sich-Wegwerfen-Witzig und gespickt mit Situationskomik.
Özcan kennt natürlich auch kein Pardon und feuert seine Humor-Attacken ab, wenn seine Angebetete und ihn nur noch schlappe neunundreißig Stunden bis zur Geburt ihres ersten Kindes trennen. - Einmal Comedian, immer Comedian! Und warum Halt machen, wenn es um den eigenen Nachwuchs geht? Also schildert er wortwitzig seine Vaterfreuden: Mit dem acht Monate alten Sohn, der bisher nichts als Photosynthese betreibt, und mit seiner kleinen, inzwischen vierjährigen Tochter, die ihren Papa gnadenlos früh am Morgen zum Drogenkonsum in Form von Animationsfilmchen nötigt.
Mit großer Beobachtungsgabe, Kreativität und Spontanität zeigt Özcan einmal mehr sein breites künstlerisches Repertoire, garniert seine Anekdoten mit aberwitzigen Pointen, platziert coole Break-Einlagen, greift lässig in die Saiten seiner Gitarre und stimmt dazu eine gefühlige türkische Ballade an, die in einem vor Schmalz triefenden deutschen (Export-)Schlager endet. Einfach grandios!

Location

Konzilgebäude Konstanz
Hafenstraße 2
78462 Konstanz
Germany
Plan route

Das Konzil in Konstanz ist schon seit mehreren Jahrhunderten einer der wichtigsten Orte der Stadt. Hier wurde unter anderem beim berühmten Konstanzer Konzil der neue Papst gewählt. Noch heute kann man das geschichtsträchtige Flair des Konzilgebäudes bei kulturellen und kulinarischen Events spüren.

Der Bau des Hauses wurde 1391 abgeschlossen. Damals sollte es als Handels- und Kaufhaus genutzt werden. 1417 wurde es dann zum Schauplatz eines historischen Ereignisses. Als größtes Gebäude der Stadt wurde es für das Konklave genutzt, bei dem Papst Martin V. gewählt wurde. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gebäude auf unterschiedlichste Weise genutzt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird das Gebäude als Restaurant und Veranstaltungsort genutzt. Direkt am Bodensee liegt das alte und gigantische Gebäude. Hinter den Fassaden liegen großzügige Tagungs- und Veranstaltungsräume. Im „Oberen Saal“ können bis zu 800 Gäste Platz finden. Egal, ob Konzert, Tagung oder Versammlung – hier ist alles möglich. Die etwas kleineren Events finden im „Unteren Saal“ statt. Besonderes Highlight des Konzils ist die Event-Terrasse. Direkt am Ufer des Bodensees finden hier vor allen Dingen Hochzeitsfeiern statt. Allen Veranstaltungsräumen ist das wunderschöne Ambiente gemein. Das Konzil verbindet auf einzigartige Weise Geschichte mit modernster Veranstaltungstechnik. Kein Wunder also, dass sich das Konzil auch über die Grenzen der Stadt größter Beliebtheit erfreut.

Erleben Sie einzigartige und unvergessliche Momente im Konzil in Konstanz. Hier wird Ihnen ein buntes und hochklassiges Programm geboten. Kulturelle und kulinarische Highlights sind garantiert!